Seit dem Sommer 97 gibt es in Österreich den Beschluss einer Antidiskriminierungsklausel in der österreichischen Bundesverfassung. Der zweite Satz stellt die Staatszielbestimmung dar:
"Die Republik (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich dazu, die Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zu gewährleisten".
Diese Verfassungsbestimmung anerkennt damit die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung als Menschenrecht.
In der Praxis des Alltags müssen behinderte Menschen immer wieder um die Durchsetzung dieser Bestimmungen kämpfen. Auch das starke "Bevormundet- und Bemitleidet werden" ist ein starker Feind der Integration und letztlich gilt es gegen die ständige Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit in der Gesellschaft zu stehen. Als Rollstuhlfahrerin und bekennende Christin bemühe ich mich besonders mit Vergebung, Gebet und Gespräch positive Veränderung zu bewirken.
Als Betroffene möchte ich jedoch auch praktisch zum Abbau von (Berührungs-) Ängsten und Unwissenheit gegenüber behinderten Menschen beitragen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Ich verfüge über langjährige Erfahrungen bei Besuchen in der Volksschule bis hin zum Gymnasium, von Orientierungstagen bis zu Seminaren für künftige Integrationslehrer, und von Firmgruppen bis Hauskreisen.
Daher biete ich an:
· Besuch in einer Schulstunde und Gestaltung des Unterrichts
· Gestaltung von Jugendstunden für Firm- oder Konfirmandenunterricht
· Zeugnis in Gebetsgruppen und Gemeinden
Je nach Wunsch werde ich folgende Punkte in den Ablauf einbauen:
· Persönliche Auseinandersetzung mit der Thematik (anhand eines
Fragebogens)
· Information über die wichtigsten Behinderungsarten (Overheadfolien)
· Tipps zum Umgang mit behinderten Menschen
· Umgang mit dem Rollstuhl
· Kurzvideo
· Vortrag
Zu meiner Person: Ich bin 1957 geboren und seit meiner Geburt spastisch gelähmt. Dadurch bin ich sprachbehindert, was aber bei gutem Zuhören kein Problem ist. Zur Fortbewegung ist mir mein Elektrorollstuhl eine unersetzbare Hilfe, und es ist wichtig, dass sich mein Gegenüber nicht durch meine unkontrollierten Bewegungen irritieren lässt.
Innerhalb von Linz bin ich mit den modernen Niederflurbussen mobil und komme fast überall hin. Andere Orte müssen zumindest mit der Bahn (und vom Bahnhof mit dem Elektrorollstuhl) erreichbar sein. Dann freue ich mich über jede Einladung (vorausgesetzt, dass ich in die Schule "rollen" kann)!
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte per e-mail bei mir.
E-Mail an Brigitte