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... am 20. April 2002

»Sehnsucht nach Freiheit«
mit Hias Schreder

PepiSo lautete das Thema beim 6. Treffen von "Christ & Behinderung", am Samstag, dem 20. April 2002. Ein besonderer Anziehungspunkt war diesmal ein Diavortrag der etwas anderen Art.

Pepi Gruber begrüßt alle, die zum 6. Treffen von Christ & Behinderung gekommen sind.


In seiner Einleitung sprach Hias Schreder von seiner Erkenntnis, dass er ein beschenkter Mensch ist, und dass im Vergleich zu so manchen Behinderungen seine Unfälle ein Klacks waren. Ausgehend davon berichtete er mit wunderschönen Aufnahmen aus der Bergwelt von seiner Sehnsucht und (lange Jahre vergeblichen) Suche nach Freiheit.

Hias SchrederBewegt erzählte er, dass all seine Abendteuer immer nur äußerliche Genugtuung für einen Augenblick waren, aber die innere Leere nicht füllen konnten. Erst als er sein Leben Jesus anvertraute, verschwand die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lebens und er fand die wahre Freiheit, die sein Leben neu machte.

Werner PfeiferExtra aus Innsbruck angereist war Werner Pfeifer mit seiner Familie. In seinem Zeugnis erzählte er, wie es zu seiner Schwerhörigkeit kam und welche Folgen dies für sein Leben hatte. Er leidet unter Drehschwindel. Im Gegensatz zu vielen Schwerhörigen, kann er seine Hörbehinderung akzeptieren und mit Gottes Hilfe auch mit ihr leben. Immer wieder löst sein Bekenntnis, dass er behindert ist, großes Staunen und große Verwunderung aus, weil in der Gesellschaft Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit nicht als Behinderung gesehen wird.   

Er muss damit leben, dass es immer wieder zu massiven Missverständnissen kommen kann, wenn er etwas falsch verstanden hat, aber vor allem weiß er, dass seine Behinderung (Krankheit) sich von heute auf morgen total verschlechtern kann. Doch in all dem hat er die Gewissheit, dass er ein Kind Gottes ist und dass er von seinem himmlischen Vater immer wieder reich beschenkt wird.
Walter StögerDer bekannte blinde Liedermacher Walter Stöger (Ex-Song-Contest-Teilnehmer) umrahmte den Nachmittag mit seinen sehr treffenden Texten von Suche, Hoffnung, Sehnsucht nach Angenommensein, aber auch von dem, der unser einziger Halt im Leben ist und die Antwort auf alle Fragen weiß.

Für die über 80 Gäste aus Nah und Fern war dieser Nachmittag sicher ein besonderes Erlebnis, und bei anschließendem Kaffee und Kuchen gab es wieder viele angeregte Gespräche.

Was wir noch machen durften, war die Ankündigung unseres nächsten Treffens am 12. Oktober 2002, wo Dr. Johannes Fellinger von der Gehörlosenambulanz Linz sich mit uns mit dem Thema "Kraft in der Schwachheit" auseinander setzen wird.

Am TischWir danken wieder allen ganz herzlich, die uns an diesem Nachmittag bei der Gestaltung und auch bei den Vorbereitungen und beim Aufräumen geholfen haben.

Brigitte Moosbrugger

 
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