... am 19. Mai 2001
»Heilung – was können wir von Gott erwarten?«
mit Ruth Bai-Pfeifer aus der Schweiz [VORTRAG]
... war das Thema des 4. Treffens von "Christ & Behinderung" am Samstag, dem 19. Mai 2001. Hauptsprecherin des Nachmittags war Ruth Bai-Pfeifer, die Vorsitzende von "Glaube & Behinderung" in der Schweiz. Als Betroffene einer sehr seltenen Muskelkrankheit ist sie immer wieder gezwungen, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.
Der Wunsch nach Heilung ist wohl in jedem von uns, unabhängig davon, ob er behindert ist oder nicht und fast immer steht er an erster Stelle, wenn ein Mensch mit einer Behinderung leben muss. Verstärkt wurde und wird diese Sehnsucht durch verschiedene "Heilungsbewegungen" in der Kirche, die aber oft schwer enttäuschte Menschen zurück lassen, weil sie die bestimmten Erwartungen nicht erfüllen konnten und können.
Heilung nur auf das "unbedingt-gesund-sein-zu-wollen" zu reduzieren, macht es oft unmöglich, auf das zu schauen, was trotzdem möglich und vielleicht auch wichtiger ist. Auch Menschen mit einer Behinderung sind Sünder und brauchen Erlösung. Jesus sagte zu dem Gelähmten zuerst "deine Sünden sind dir vergeben" und dann erst demonstrierte er den Anwesenden durch die Heilung seine Macht als Sohn Gottes.
Für ihn ist beides möglich, aber unser Auftrag ist es, die Menschen zu ihm zu bringen. Gerade angesichts der Tatsache, dass behinderte Menschen die am wenigsten mit dem Evangelium erreichte Volksgruppe sind, ist es wichtig, dass auch Menschen mit einer Behinderung aufstehen und die Botschaft Jesu weiter geben.
Christoph Grötzinger, Generalsekretär der Österreichischen Evangelischen Allianz, brachte uns am Anfang eine kurze Andacht.
Das Zeugnis von Karin, die seit Geburt blind ist, über innere Heilung und der von

Brigitte vorgelesene Text eines Spastikers, der sich mit seiner Behinderung auseinander setzt, waren weitere zur Thematik passende Aspekte, welche die ca. 70 Anwesenden berührten.
Max Eugster stellte alle Mitarbeiter von Christ & Behinderung vor.
Zuständig für die musikalische Umrahmung und das reichhaltige Kuchenbuffet war Familie Aistleitner.
Der sehr themanspezifische Büchertisch, war für die Gäste eine Fundgrube.
Für so manche wird dieser Nachmittag in prägender Erinnerung bleiben und wir können schon voller Erwartung dem nächsten Treffen von Christ & Behinderung am 17.11.2001 entgegen blicken.
Brigitte Moosbrugger