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... am 20. Mai 2000

»Gottes Größe im Gegensatz zur menschlichen Vergänglichkeit«
mit Charly Troyer und einem Video von Martin Fellinger

Unter diesem Motto stand am Samstag den 20. Mai das zweite Treffen von Christ & Behinderung. Etwa 40 behinderte Menschen, sowie Angehörige und Freunde vorwiegend aus Oberösterreich waren auch diesmal der Einladung nach Linz in die evangelische Johanneskirche Linz Südwest gefolgt.

Sie erlebten Zeugnis auf Video von Martin Fellinger, der durch eine Erbkrankheit eine Muskelkrankheit hatte und als junger Erwachsener zusätzlich die Diagnose Krebs verkraften musste. Martin überlebte die Chemotherapie nicht, aber mit dem Video, welches ein paar Monate vorher aufgenommen wurde, hinterlässt er der Welt ein klares Zeugnis. Die tiefe Gewissheit, dass Jesus für ihn gestorben ist und dass Gott keine Fehler macht, gab ihm die Kraft durch das Leiden durch zu gehen und sich auf sein "Heimgehen" zu Jesus zu freuen. Dass Martin wirklich so lebte, bestätigte auch Charly Troyer, für den Martin trotz seiner jungen Jahre so etwas wie ein "geistlicher Vater" war.

Dazu passend hielt Pastor Max Eugster aus Innsbruck die Predigt zum Thema "Gottes Größe im Gegensatz zur menschlichen Vergänglichkeit". Die Verse aus Jesaja 40,1–8 sind ja eine wunderbare Grundlage, dass der einzige Trost, der wirklich hält, nur bei Gott zu finden ist. Dies ist keine billige "Jenseits-Vertröstung", sondern lebendige Hoffnung für jeden der glaubt. Das Lied: "Jesus, zu dir kann ich so kommen wie ich bin" bildete den Abschluss dieses Programmblockes und bei einem offenen Ende blieb viel Zeit, sich bei Kaffee und Kuchen zu unterhalten, neue Bekanntschaften zu schließen, oder sich beim Büchertisch umzusehen.

Abschließend die Worte einer Teilnehmerin: "Ich kann mir vorstellen, dass das Treffen für die Ungläubigen sehr ansprechend und den Gläubigen eine große Hilfe war".

Wir hoffen sehr, dass wir auch zu den nächsten schon geplanten Treffen von Christ & Behinderung, am 11. November 2000 und am 19. Mai 2001, wieder viele Menschen, die von einer Behinderung (direkt oder indirekt) betroffen sind, begrüßen können.

Brigitte Moosbrugger

 
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