1. Freizeit vom 29. Mai bis 2. Juni 2002
im Jugendgästehaus Lindenhof in Eben im Pongau
Thema: Hilfen zum Leben - Gedanken zum Psalm 23
Referent: Josef Steiner
In der Zeit vom 29.05. bis 02.06.02 fand im "Lindenhof" (Eben im Pongau) unsere erste Freizeit seit Bestehen von "Christ & Behinderung" statt. Es war für uns eine riesengroße Herausforderung, diese Tage ohne konkrete Vorinformation, welche Behinderungsarten zusammenkommen würden, zu planen.
Josef Steiner erklärte sich bereit, uns durch diese Freizeit zu begleiten. Als "Wegzehrung" diente uns der Psalm 23. Es war uns eine große Freude, gemeinsam den kostbarsten Schatz auszugraben: das Wort Gottes. Wie wichtig es ist, sich der Führung des "guten Hirten" Jesus Christus anzuvertrauen, zeigten nicht nur die Impulsreferate, sondern auch die tiefe Gemeinschaft miteinander.
Unser Freizeitlied brachte es auf den Punkt: "Gut, dass wir einander haben". Dies wurde für die gesamte Gruppe zu einer beglückenden Erfahrung. Das Bild der Gemeinde als Leib Christi wurde für uns buchstäblich erlebbar. Hier heißt es u. A.: "Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: ‚Ich brauche dich nicht ...‘" Die jeweils fehlenden Sinne wurden wunderbar ergänzt!
Neben den Impulsreferaten am Vormittag gab es noch drei Workshops zu den Themen "Gebet", "Bibellesen" und "Handarbeiten". Außerdem sahen wir an einem Abend ein Joni-Video. Ein ganz besonderer Höhepunkt war sicherlich der Diavortrag von Hias Schreder aus Annaberg über die "Faszination Schöpfung". In seiner natürlichen Art machte er uns die Schöpfung, aber vor allem den Schöpfer ganz groß.
Die Nachmittage standen (von den Workshops abgesehen) zur freien Verfügung. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft war allerdings so stark, dass es nicht zu einer wirklichen Gruppenteilung kam. Die meisten saßen auf der Bank vor dem Haus oder gingen zum Badesee und tauschten rege miteinander aus.
Nächstes Jahr wird es, so Gott will, wieder fast an demselben Termin (29.5. - 1.6.2003) eine Freizeit geben, und wir sind schon gespannt, was der Herr tun wird! Wir durften echt die Gebete vieler Geschwister zu Hause spüren. Jedem, der sich daran beteiligt hat, sei an dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank ausgesprochen! Eure Gebete wurden über Bitten und Verstehen erhört!
Gott, unser guter Hirte, ist groß! Halleluja!
Karin Schmid


