2. Freizeit vom 28. Mai bis 1. Juni 2003
im Jugendgästehaus Lindenhof in Eben im Pongau
Thema: Ich-bin-Worte Jesu
Referent: Josef Steiner
Vom 28.5. bis 1.6.2003 fanden sich 23 Teilnehmer, Behinderte wie Nichtbehinderte, zur 2. Freizeit von C & B in Eben im Pongau (Salzburg) ein. Zum Thema hatten wir die Ich-Bin-Worte Jesu gewählt, die uns Josef Steiner auf lebendige Weise schmackhaft machte. Am ersten Abend gab es gleich eine Einführung dazu.
Am Anreisetag erlebten wir gleich Gottes wunderbaren Schutz: Am Nachmittag, als es gewittrig wurde – und dabei auch hagelte -, waren etliche bereits anwesend, andere, die noch vom Bahnhof abgeholt werden sollten, fuhren zu dieser Zeit noch im Zug. Der Herr ist groß!!!
Die Vormittage nützten wir jeweils für Vorträge und Gruppenarbeiten zum oben angeführten Thema.
Die Nachmittage standen zur freien Verfügung: Spaziergang zum nahegelegenen Badesee, gemütliches Plaudern vorm Haus usw.
Bei den angebotenen Workshops konnten wir zwischen den Themen "Gebet", "Dankbarkeit", "Vergebung", "Bibellesen" und "Journalismus" wählen, wobei jedoch die beiden letztgenannten nicht zustande kamen.
Ein Höhepunkt war ohne Zweifel der Donnerstagabend, an dem der christliche Liedermacher Günter Gschwendtner aus Bad Goisern ein recht auferbauendes Konzert gab, verbunden mit persönlichen Lebens- und Glaubenszeugnissen.
Dabei durften wir auch Gäste der Lebenshilfe Erlangen und München begrüßen, die unserer Einladung gerne gefolgt waren.
Möge Jesus in diesen Menschen weiterwirken!
Der Freitag stand ganz im Zeichen eines gemeinsamen Video-Abends. Hier wollten wir zur Abwechslung ein Thema abseits von Behinderung und Krankheit, und so wurde das Video "Faszination Schöpfung" gewählt. Anschließend stellten wir unseren Teilnehmern das Ziel und die Vision unserer Arbeit vor, und mit der Zeit ergab sich ein interessanter Austausch.
Den letzten Abend nahmen wir zum Anlass für uns, dem Herrn gebührend zu danken und Ihn zu loben für das, was wir miteinander erleben durften. In Lied, Gebet und Austausch brachten wir unseren Dank zum Ausdruck und das setzte sich auch beim Sonntagsgottesdienst weiter fort.
Was wäre eine Freizeit ohne lustige Anekdoten. Hier noch eine davon: Ein Ehepaar, das im Gartenhäuschen untergebracht war, konnte am letzten Abend (zu später Stunde) plötzlich nicht mehr bei der Haustür hinaus. Sämtliche Zimmerschlüssel, die gewöhnlich auch fürs Haus gelten wurden ausprobiert: umsonst. Nun blieb unseren beiden Eingesperrten nichts anderes übrig, als aus dem Fenster zu steigen. Dies sprach sich am nächsten Tag natürlich sofort herum, und als Einleitung zum Gottesdienst kam auch prompt die Retourkutsche: "Wir sollten zu Beginn Joh.10 lesen: ‚Wer nicht durch die Tür hineingeht, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber.'"
Na ja, wer den Schaden hat, hat auch den Spott!
Zusammenfassend kann unsere zweite Freizeit wieder als von Gott reichlich gesegnete Zeit bezeichnet werden, wenn es auch nicht ganz ohne Anfechtungen abging. Es ist jedoch überwältigend, wie der Herr aus alledem heraushilft! Er schenkte uns immer wieder Vertrauen zueinander, sodass wir uns einander mitteilen und umgehend im Gebet zusammenstehen konnten.
Der Termin für die nächste Freizeit ist bereits fixiert: 9. – 13.6.2004!
Karin Schmid