... am 10. November 2007
Thema: "Der Mensch sieht, was vor Augen ist ...
... Gott der Herr aber sieht das Herz an"
Referent: Peter Wiegand
Eine Gruppe von Menschen mit Behinderung führte uns mit Veeh-Harfen sehr stimmungsvoll in diesen Nachmittag ein. Anschließend erlebten wir ein sehr bewegendes Lebenszeugnis von Franz Eder, der als schwerstbehinderter Mensch ein Leben mit Jesus führt und zum totalen Segen für seine Umgebung wird.
Ausgehend von der oben angeführten Bibelstelle aus 1. Sam. 16,7 schilderte dann unser Referent Peter Wiegand in sehr bildhafter Sprache, wie sehr bereits der Prophet Samuel und die alten Israeliten den Fehler machten, ihren künftigen König nach dem Äußeren zu beurteilen. Leider hat sich das bis heute kaum geändert.
Wir alle sind immer wieder versucht, die Menschen nach gutem Aussehen, gutem Benehmen und tollen Fähigkeiten zu beurteilen. Wie tröstend ist es da zu wissen, Gottes Blick und Gottes Gedanken gehen tiefer. ER sieht aufs Herz und für IHN ist jeder Mensch kostbar und Einzigartig, egal wie viele Grenzen und Mängel er in unseren Augen hat.
Das war die Lektion an diesem besonderen Nachmittag, den wir von Christ & Behinderung am Samstag den 10. Nov. 2007 auf Einladung der DIG-Werkstatt in Kirchdorf erlebten. Bedingt durch die Örtlichkeit und die Wetterkapriolen kamen diesmal manche Gäste aus Linz und Umgebung nicht. Jedoch hatten wir dafür mehr Gäste aus Kirchdorf und viele von dort freuten sich sehr, dass sie einmal nicht nach Linz fahren mussten.
Beim gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen konnten sich die ca. 45 Anwesenden noch rege unterhalten und den Nachmittag ausklingen lassen.
Brigitte Moosbrugger