16. Treffen

... am 31. März 2007

Thema: "Leben mit Jesus – Geschenk oder Herausforderung?"
Referent: Christoph Grötzinger

Christoph GroetzingerAm Samstag, dem 31. März 2007, um 14:00 Uhr war es wieder soweit. Unser 16. Treffen zum oben genannten Thema fand wieder im Gasthaus Seimayr statt und auch diesmal konnten wir neue Gäste und alte Freunde begrüßen. Als Arbeitsforum der Österr. Evangelischen Allianz freute es uns ganz besonders, dass der Generalsekretär unserer "Herberge", Christoph Grötzinger, als Referent zu uns sprach. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag durch Thomas Happel, der uns mit Liedern zum Thema, mit nachklingenden Texten, sowie mit ermutigenden und verbindenden Worten beschenkte.

Nach einigen Grußworten durch Josef Steiner übernahm Thomas Happel den ersten Teil. Dabei war besonders zu beobachten, wie einige unserer Gäste im Rhythmus mitklatschten. So manche Lieder luden so richtig zum Mitsingen ein und entwickelten sich als "Ohrwürmer".

In seinem anschließenden Vortrag brachte Christoph Grötzinger beide Aspekte unseres Themas sehr deutlich auf den Punkt. Das Leben mit Jesus ist eben beides: GESCHENK und HERAUSFORDERUNNG. Er erwähnte zunächst Geschenkarten, die durchaus ganz profanen Charakter haben, wie etwa z.B. ein nicht ‚unbedingt’ notwendiger Wohnwagen, den er sich mit seiner Frau kaufen konnte. Gott kennt all' unsere großen und kleinen Wünsche, aber ob sie erfüllt werden, das müssen wir ihm überlassen.

Jedes Geschenk, so der Referent, ist eine Botschaft des Gebers an den, den er beschenkt. Das größte Geschenk, ist jedoch die Erlösung durch Jesus Christus. Er schenkte uns vollkommene Befreiung von aller Schuld, auch wenn das am Kreuz Sein Leben kostete.

Die Herausforderung besteht darin, genau dieses größte Geschenk für sich in Anspruch zu nehmen. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft ist es für die Meisten von uns äußerst schwer, Geschenke anzunehmen, wo wir absolut nichts dazu tun können. Für die Mehrheit der Menschen ist das Annehmen solcher "Gnadengaben" undenkbar und unlogisch.

Man kann doch nicht ohne eigenes Zutun gerettet und sich dann gar dieser Errettung sicher sein! Hier liegt die Herausforderung und Joh. 3, 16 bringt es auf den Punkt: "So sehr hat Gott diese Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben".

Josef Steiner verdeutlichte dies noch mit einem persönlichen Bericht aus seinem Leben, wie ihm bewusst wurde: Ich bin wertvoll und vor allem geliebt!
Von dieser Botschaft erfüllt und gestärkt, konnten wir frohen Mutes wieder unserer Wege gehen.

Karin Schmid & Brigitte Moosbrugger