13. Treffen

... am 5. November 2005

Thema: Bezie-hungs-(Weise)
Referent: Henry Graf

Henry GrafDer 5. November, war ein völlig verregneter Samstagnachmittag, aber scheinbar "ideal" für unser halbjährliches Treffen - dem 13. dieser Art!  Diesmal konnten wir Henry Graf aus Breitenaich, der dort mit seiner Frau in der Ehe- und Familienarbeit tätig ist, als Referenten gewinnen. Sein naheliegendes Thema lautete daher: "Bezie-hungs-(Weise)".

Für die musikalische Umrahmung hatte sich wieder Thomas Happel, Pastor und Liedermacher aus der Evangelikalen Gemeinde in Traun bereit erklärt. Wir starteten wie gewöhnlich um 14 Uhr, aber nach der Begrüßung durch Max Eugster  ging es erst einmal mit einem musikalischen Block los, der uns alle zur Ruhe bringen sollte. So konnten auch später eintreffende Gäste noch richtig ankommen und hatten noch Zeit sich ohne Stress ein Getränk zu bestellen.

Es gab diesmal kein Zeugnis, weil wir dem Referenten zu der doch ganz wichtigen Thematik mehr Zeit einräumen wollten. Dieser strich in seinem Vortrag die Wichtigkeit, ja Notwendigkeit der drei Ebenen für gelungene Beziehung hervor: körperlich, geistig und seelisch. Diese Bereiche müssen in Einklang sein,  wenn auch nur einer davon zu kurz kommt, gestaltet sich eine Partnerschaft sehr schwierig.

Henry Graf führte uns aber auch in erschütternden und offenen Worten den heutigen Zeitgeist vor Augen und da vor allem die sexuelle Freizügigkeit unserer Gesellschaft. Sex vor bzw. außerhalb der Ehe ist durchaus salonfähig, und wer hier dagegen argumentiert, ist verschroben und altmodisch. Der geistige und auch psychische Bereich wird durch die Medien ständig massiv beeinflusst. Dem gilt es entgegenzuwirken, damit Jesus als Fundament in der Ehe wieder Raum gegeben wird.

Besonders stark hob der Referent auch die Wichtigkeit der klaren gegenseitigen Kommunikation hervor. Wie schnell passieren Missverständnisse! Ein Beispiel führt dies den Zuhörern praktisch vor Augen. Der Vater sagt zum Kind: "Hol mir doch mal eine Birne!". Das Kind holte dem Vater das Gewünschte. Doch was musste es aus einem gereizten und ungeduldigen Mund hören?: "Nein, doch nicht so eine! Ich habe die Glühbirne gemeint!".

Der Vortragende brachte es so auf den Punkt, der uns auch als Merksatz diente:
"Gesagt ist noch nicht gemeint,  gemeint ist noch nicht gehört, gehört ist noch nicht wahrgenommen, wahrgenommen ist noch nicht verstanden, verstanden ist noch nicht einverstanden, einverstanden ist noch nicht angewendet."

Zum Abschluss führte uns Henry Graf noch die wichtigste Beziehung vor Augen, die wir Menschen haben sollten, ob verheiratet oder nicht: jene zu Jesus, der durch Sein Erlösungswerk am Kreuz zu uns "ja" gesagt hat. Um so die trennende Wand zwischen Gott und Menschen, den tiefen Graben unserer Sünde, zu durchbrechen.

Mit einigen Liedern von Thomas Happel, sowie mit dem Segen Gottes, den uns Max Eugster in Seinem Namen zusprach, schloss der "offizielle Teil". Allerdings war noch Zeit für Gemeinschaft an den Tischen, Besichtigung des Büchertisches, oder zum Erstehen der Handarbeiten, die Silvia Munz so liebevoll anfertigt.
Allen Beteiligten sei auf diesem Wege herzlich "danke" gesagt.

Für Christ & Behinderung
Karin Schmid und Brigitte Moosbrugger